(DB) Der Landesverband der Alternative für Deutschland in Niedersachsen wird vom Verfassungsschutz als Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung eingestuft. Nach Einschätzung der Behörde seien rechtsextremistische Positionen inzwischen prägend für die gesamte Parteistruktur auf Landesebene. Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens spricht von einer klaren Bewertung: Es gehe nicht mehr um einzelne Personen oder Strömungen, sondern um den gesamten Landesverband – inklusive Kreisverbänden, Mandatsträgern und der Nachwuchsorganisation. Die Einstufung ermöglicht dem Verfassungsschutz nun eine intensivere Beobachtung und hat auch Auswirkungen auf sicherheitsrelevante Bereiche, etwa im öffentlichen Dienst. Welche Gründe führen zu dieser Entscheidung? Was bedeutet das konkret für Partei-Mitglieder in Niedersachsen? Und wie realistisch ist die Debatte über ein mögliches Parteiverbot? Die ausführlichen Hintergründe und Einschätzungen hört ihr hier im Mitschnitt unseres Gesprächs.